Senioren der evangelischen Gemeinde Furth im Wald 

Suchtprävention, Mittwoch, 18. April 2012 15:00 – 17:00 Uhr

Gespannt trafen die rund 15 Senioren in Begleitung von Pfarrer Bogner am Mittwoch, den 18. April, gegen 15 Uhr im Therapiezentrum ein, wo sie von der Geschäftsführerin Frau Bröckelmann herzlich empfangen wurden.
Danach gingen sie, nach einem kurzen Blick in den Werk- und Bastelraum, in die Galerie, wo Kaffee, Tee und Waffeln auf die Gäste warteten. Auch einige Bewohner des Hauses nahmen teil und erzählten engagiert von ihren Erlebnissen und Erfahrungen in ihrer zweiten Heimat, der Maximilianshöhe, und von ihrem Leben davor.

Das Ganze gestaltete sich als eine kleine Diskussionsrunde, unter der Leitung von Fr. Bröckelmann,  in der die  Senioren interessiert Fragen rund um Alkohol- und Drogenabhängigkeit und das Leben in der Maxi Furth an die Bewohner stellten.
Frau Bröckelmann erklärte anschließend, dass die Patienten freiwillig in der Einrichtung seien und diese als gute Möglichkeit sähen, wieder in ein Leben ohne Abhängigkeit zurückzufinden, und als Sprungbrett für die Rückkehr in die Gesellschaft. Das Leben in der Maxi zielt zu einem großen Teil auf das Wiedererlernen der Sozialkompetenzen ab, die in der Sucht oft zu kurz gekommen sind oder keinen Raum mehr hatten. Außerdem müssen die Bewohner Aufgaben, wie Küche, Hauswirtschaft, Indikativgruppen, Beschäftigungstherapie, erledigen. Dafür erhalten sie wöchentlich einen individuell für sie zugeschnittenen Plan, den sie den Senioren gerne zeigten.
Mit vollem Magen und nach einer langen Gesprächsrunde folgte zum Abschluss ein ausführlicher Rundgang durch das Therapiezentrum. Hierfür teilten sich die evangelischen Kirchenmitglieder in 2 Gruppen, wobei eine von Fr. Bröckelmann und die andere von Fr. Bauhus-Bierl geleitet wurden, die zu den einzelnen Stationen ein paar Infos gaben. Haltestellen waren zum Beispiel die Verwaltung, die Gartenanlage, die Krankenstation, die Küche und der Speisesaal, die Gruppenräume und die Therapeuten- Büros. Um 17 Uhr verabschiedete Fr. Bröckelmann die Senioren, die viele positive Eindrücke vom Besuch in der Maximilianshöhe mit nach Hause nahmen.

Senioren der evang. Gemeinde Furth im Wald